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Standbild des Hl. Nepomuk

Stark beschädigt wurde das Standbild des hl. Nepomuk im Jahre 1854/55 aufgefunden, ein Rest des untergegangenen Klosters. Nach der Restaurierung stellte man die Statue am Südrand des Weges, der von der Klosterstraße über den Klingbach führt auf. Dieser Platz war der ungefähre Mittelpunkt der früheren Klosteranlage. Sie steht auf einem Steinsockel; in dem viereckigen Postament sind vier Gedenktafeln angebracht.

Die Inschrift der Vorderseite lautet: „Hördt, Augustiner-Chorstift, gestiftet vom Grafen von Spiegelberg, 1103“. Auf der rechten Seite ist zu lesen: „Hördt, Propstei und Ritterakademie, höchster Flor 1400-1525“. Auf der linken Seite steht: „Hördt, Standbild des St. Johannes, Überrest des Klosters. Aufgerichtet auf Wunsch der Regierung seiner Majestät des Königs Max II. durch frommer Beiträge 1857“. Der Text auf der Rückseite lautet: „Hördt, Ritterkloster, zerstört im Bauernkrieg 1525 durch die Bruhrheiner 1530 und durch gallische Kriegsvölker 1680“.

Als aus dem freien Gelände Baugebiet wurde trat das Standbild immer mehr in den Hintergrund, so dass man einen anderen Platz ins Auge fasste. Als im Jahre 1923 der Weg vom Klingbach zur Kirche verbreitert wurde, entschloss man sich bei der Klingbachbrücke einen neuen Standplatz zu schaffen. Das Denkmal steht noch heute an diesem Ort. Der Brückenheilige Nepomuk unmittelbar bei einer Brücke.

 

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